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Regelmäßig aktuelle Nachrichten aus der Welt der Wale und Delphine. Direkt von den Azoren und aus der ganzen Welt! |
| WICHTIG! | |
Aufgrund einer enormen Preissteigerung (20%!!!) der Benzinpreise auf den Azoren, müssen wir leider ab dem 01.05.06 einen Aufschlag von 2,50 EUR pro Person und Ausfahrt erheben. Dies gilt auch für schon getätigte Buchungen.Wir bitten Sie um Ihr Verständnis. Danke!! |
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| 16.Juni 2006 Pottwalandrang | |
Auf der heutigen Ausfahrt trauten wir kaum unseren geschulten Augen, aber sie täuschten uns tatsächlich nicht. Eine riesige Gruppe von Pottwalen (über 50 Stück!!!!) kreuzte unseren Weg. Sowas sieht man eher selten, auch hier auf den Azoren. Die Finnwale können sich nicht von uns trennen und sind immer noch bei uns anzutreffen. |
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April/Mai
2006 SAISONANFANG!!!
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Info: Im nächsten Jahr beginnt die Saison der Giganten schon ab dem 1. April 2007!!! |
| ERSCHRECKEND |
Norwegische Walfänger dürfen 2006 rund 30 Prozent mehr Zwergwale erlegen als in diesem Jahr. Die Regierung in Oslo hat jetzt 1052 der Meeressäuger zur Jagd freigegeben. Zugleich hat Greenpeace im Südpolarmeer den Kampf gegen japanische Walfänger aufgenommen. Oslo/Hamburg - Die Regierung in Oslo hat die Erlaubnis zum Töten von 1052 Zwergwalen erteilt - 256 mehr als in diesem Jahr. Das Parlament habe die Regierung dazu gedrängt, die Walfangquote zu erhöhen, sagte Fischereiministerin Helga Pedersen. Die neue Zahl setze sich aus der jährlichen Quote von 745 Tieren und dem Fangdefizit der vergangenen zwei Jahre zusammen, das 307 Zwergwale betrage. Bereits die Erhöhung der Fangquote für 2005 hatte zu internationalen Protesten geführt. In diesem Jahr durften norwegische Walfänger mehr Tiere töten als je zuvor, seit der kommerzielle Walfang in Norwegen 1993 wieder eingeführt worden war. Dennoch konnten die norwegischen Waljäger die erlaubte Quote nicht erfüllen. Die norwegische Regierung argumentiert, dass die Jagd auf Zwergwale den Bestand von rund 100.000 Tieren im Nordatlantik nicht gefährde. Die Umweltorganisation Greenpeace hat unterdessen nach eigenen Angaben japanische Walfangschiffe im südlichen Polarmeer blockiert. Am gestrigen Mittwoch sei versucht worden, mit acht Schlauchbooten den Abschuss von Walen zu verhindern, teilten die Umweltschützer in Hamburg mit.Vor Ort seien die Greenpeace-Schiffe "Esperanza" und "Arctic Sunrise" mit insgesamt 70 Umweltschützern aus 19 Nationen an Bord, darunter eine deutsche Aktivistin aus Hamburg. Das Greenpeace-Schiff "Esperanza" sei im Südpolarmeer vom japanischen Fangschiff "Kyo Maru 1" bei einem Überholversuch gerammt worden. Verletzt wurde laut Greenpeace niemand, die "Esperanza" habe ihre Fahrt fortgesetzt. Die aus sechs Schiffen bestehende japanische Flotte will nach Greenpeace-Informationen in den nächsten Wochen 935 Zwergwale erlegen, rund doppelt so viele wie im vergangenen Jahr. Auch Buckel- und Finnwale sollen gejagt werden. Japan hat
den Walfang trotz eines 1986 verfügten
weltweiten Moratoriums aufrechterhalten und rechtfertigt dies mit
Forschungszwecken. Greenpeace wirft den Japanern vor, dass das Walfleisch
noch auf hoher See verarbeitet und anschließend teuer verkauft
werden. |
| 29.August 2005 Seehunde besuchen London |
Da
spaziert man gemütlich an der Themse durch
die britische Hauptstadt London, und was sieht man da? Seehunde und
Wale, die durch den Fluss in der Stadt schwimmen! Eigentlich halten sich die Meeressäugetiere ja lieber (wie der Name schon sagt) im Meer auf - aber gelegentlich verirren sie sich auch mal in die Flüsse. Die Themse mögen sie dabei besonders gerne, denn hier zählten die Londoner insgesamt fast 200 Meeressäuger, die sich im vergangenen Jahr dort aufgehalten haben. Darunter waren sogar 18 Delfine. Während sich die Wale und Robben sogar bis zur Tower Bridge in die Stadtmitte vortrauten, blieben die Delfine lieber in den Mündungsgebieten zurück. Sie scheinen halt doch keine Großstadttiere zu sein. |
| Delfine benutzen Werkzeug |
Die
Fähigkeit Werkzeuge zu benutzen ist bei uns Menschen sehr ausgeprägt.
Doch auch Tiere können Hilfsmittel verwenden. In einer Bucht
in Westaustralien haben Forscher Delfine beobachtet, die einen
Schwamm als Schutz benutzen.
Delfine ernähren sich unter anderem von kleinen Krebsen und Tintenfischen, die sie mit der Schnauze aus dem Bodenschlamm aufscheuchen. Der Schwamm schützt dabei die empfindliche Schnauze, zum Beispiel vor stacheligen Seeigeln. Die Schwammtechnik geben die Delfine sogar untereinander weiter. Die Delfinweibchen bringen sie ihren Töchtern bei. In der Bucht beherrschen inzwischen 40 Tiere die Technik. Werkzeuge im Tierreich haben Forscher auch schon bei Menschenaffen entdeckt. Schimpansen etwa stochern mit Ästchen in Spalten und Höhlen nach Nahrung oder zertrümmern die harte Schale einer Nuss mit Steinen. Allerdings bleibt die Fähigkeit Werkzeuge zu benutzen bei Tieren immer auf kleine Gruppen begrenzt |
| Wie trinken Wale? |
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Wir werden immer wieder bei den Whale watching Ausfahrten
gefragt...wie trinken Wale?
Die
meisten Wale leben im offenen Meer, das aus Salzwasser unterschiedlicher
Konzentration (im Mittel 3,5%, 535 mmol liter-1) besteht. Für uns
Menschen ist Meerwasser als Trinkwasser unverträglich. Jeder Schluck
Salzwasser würde aufgrund des Salzgehaltes einen
noch grösseren Durst nach sich ziehen.
Wale sind als Säugetiere mit uns verwandt und müssen im Körperinnern auch einen sogenannten isotonischen Salzgehalt (etwa 0,9%) erhalten, der weit unter dem Salzgehalt des Meerwassers liegt. Bis auf die Flussdelphine, die in einer Süsswasserumgebung leben, können Wale nicht einfach an Trinkwasser herankommen, von dem sie trinken. Man könnte annehmen, dass es verborgene Süsswasserquellen unter Wasser gibt, zu denen die Wale schwimmen, um dort zu trinken. Solche Quellen gibt es. Aber diese kommen viel zu selten vor, um eine verlässliche Süsswasserquelle darzustellen. Deshalb hat die Evolution eine andere Süsswasserquelle für die Wale gefunden, die auf offener See leben. Zunächst muss man wissen, dass Wale und Delphine aufgrund Ihrer gewaltigen Fettschicht (Blubber), nur einen relativ geringen Körperwasseranteil haben, der im Flüssigkeits-Gleichgewicht gehalten werden muss. Menschen haben etwa 60% Körperwasser, während Grosse Tümmler (Tursiops truncatus) nur ca. 37% Körperwasser haben. Das Wasser, das in den Beutetieren enthalten ist, kann als Trinkwasser dienen. Fische haben einen niedrigeren Salzspiegel im Körper als das sie umgebende Meereswasser. Auch Fett und Protein kann zu einem gewissen Maße im Körper zu Wasser verstoffwechselt werden. Allerdings erfordert der hohe Proteinreichtum der Beutefische durch entsprechende Harnstoffproduktion wiederum eine Ausscheidung über den Urin, wo auch wieder Wasser ausgeschieden wird. Trotzdem ist von Cetaceen in Gegensatz zu anderen Meeressäugern bekannt, dass diese auch gewisse Mengen Salzwasser aufnehmen (HUI 1981). Da kommen dann die physiologischen Leistungen der Tiere ins Spiel. Die Niere ist in der Lage einen stärker konzentrierten Harn herzustellen, trotzdem ist der Harn, wie oft gemessen wurde, nicht immer stark konzentriert (RIDGWAY 1972). Bei COSTA (2001) findet sich eine Tabelle, in der der Salzwasserkonsum verschiedener Cetaceen angegeben ist. Mit Hilfe von Wasser, dass durch Isotopen markiert worden ist, konnten so genaue Ergebnisse erzielt werden. Langflossen-Grindwal (Globicephala melas) Grosser
Tümmler
(Tursiops truncatus) Gewöhnlicher
Delphin (Delphinus delphis) GASKIN
(1986) hat beschrieben, dass die Haut eine entscheidende Rolle spielt.
Die Haut funktioniert danach als semipermeable (=halbdurchlässige)
Membran, durch die zwar Wasser in das Tier gelangen kann, aber kein
Salz durchgelassen wird. Diese Untersuchung wird von anderen Autoren
allerdings nicht mehr berücksichtigt. Es ist sogar erforscht
worden (THEWISSEN et al. 1996), wann die Wale entwicklungsgeschichtlich
begonnen haben, Salzwasser aufzunehmen. Der Eine
genaue Angabe über den Wasserhaushalt aller
Wale gibt es leider nicht, da es zwischen den einzelnen Arten einige
Unterschiede gibt. Die Kombination aus Wasser über die Nahrung mit
gelegentlicher Salzwasseraufnahme steht an erster Stelle. Die spezielle
Leistung der Haut in Bezug auf den Flüssigkeitshaushalt der Wale
erfordert noch weitere Untersuchungen. |
| 13.August 2005 Blauwal auf "Abwegen" |
Das
ist eigentlich nicht die Zeit für große Bartenwale in unseren
Gewässern. Dafür war die Überraschung umso größer
als unser Boot Apollo heute um 17:00 Uhr, eigentlich auf dem Heimweg,
eine 30m große Blauwaldame nur 100m vor der Küdste von Terra
do Pao entdeckte. Dort war sie eifrig am Fressen.Chicarros. Eigentlich
sind die Blauwale nun im hohen Norden um an der Eisgrenze zu fressen.
Anscheinend gibt es in diesem jahr aber genug essbares um Pico. Deshalb
auch die unendlich vielen Fleckdelphine und sogar Walhaie wurden gesichtet.
Somit haben wir im Moment nicht nur deas größe Säugetier
was jemals auf der Welt gelebt hat zu Gast sondern auch den weltweit
größten Fisch.....
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| Von Hurrikan „Rita“ an Land gespült! |
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| 06.Juli 2005 Australien: Neue Delphinart entdeckt! |
Australische
Meeresbiologen haben im Meer vor dem Bundesstaat Queensland eine neue
Delphinartart beschrieben. Der "Snubfin-Delphin" (Orcaella
heinsohni) lebt laut den Wissenschaftlern der James-Cook-Universität
in Townsville in flachen Gewässern Nordaustraliens und möglicherweise
auch Papua-Neuguineas. Bislang gingen die Wissenschaftler davon aus,
dass es sich bei dem Meeressäuger um den sogenannten Irrawaddy-Delphin
(Orcaella brevirostris) handelt, der normalerweise in Südostasien
vorkommt. Der Irrawaddy gilt als gefährdete Art. Die unterschiedliche
Färbung und Größe der vor Australien schwimmenden Tiere
machte die Forscher stutzig. Denn während der Irrawaddy einheitlich
grau gefärbt ist, reicht die Farbpalette beim Snubfin von braun
bis weiß. Schließlich konnten sie die neue Art anhand von
Schädelmessungen und genetischen Untersuchungen identifizieren.
Bislang weiß man allerdings nicht, wie groß die Snubfin-Population
tatsächlich ist. Bekannt ist lediglich eine rund 200 Tiere zählende
Gruppe nördlich von Townsville.
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